Paletten sollen bei Landegartenschau dem Ausstellungsgelände Struktur geben

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Schutzhelm auf Holzpaletten © Rolf van Melis PIXELIO www.pixelio.de

Nächstes Jahr findet in Gießen die 5. Landesgartenschau des Bundeslandes Hessen statt. Vom 26. April bis zum 5. Oktober 2014 werden dann dort wunderschön angelegte Gärten in den Flussauen der Wieseck und der Lahn zu bewundern sein, die durch 3 Korridore miteinander verbunden sein werden. Gemäß dem Motto der Gießener Landesgartenschau „Auf zu neuen Ufern“ werden auch aller Voraussicht nach bei allen Korridoren in die Gartenlandschaft integrierte Paletten zu sehen sein – als gewissermaßen verbindendes Gestaltungselement. Ein mit der Gestaltung des Geländes beauftragter Landschaftsarchitekt machte bezüglich dieser Verwendung der Paletten bereits letztes Jahr klare Vorschläge. Dadurch wurde insgesamt aufgezeigt, dass einfache Holzpaletten auch bei solch einem Großereignis eine wichtige Funktion einnehmen können.

Paletten als verbindendes Element der verschiedenen Korridore

Bereits im September vergangenen Jahres wurden bei einem Informationsabend zur möglichen Gestaltung der Landesgartenschau in Gießen von einem damit beauftragten Landschaftsarchitekten überaus tolle Vorschläge präsentiert – bei denen auch Paletten zahlreich zum Einsatz kommen sollen. Denn der Landschaftsarchitekt Hans-Werner Kuhli vom Planungsbüro Sommerlad-Haase-Kuhli, das auch vom städtischen Gartenamt mit der Konzeption der Landesgartenschau beauftragt wurde, legte dort eine Vielzahl konkreter Ideen vor. Hierbei spielten in den dargelegten Überlegungen auch Holzpaletten eine gewichtige Rolle. Schließlich sollen die Paletten nach Meinung des Architekten dahingehend in das Landesgartenschau-Gelände integriert werden, dass sie als stets auftretendes Gestaltungselement die verschiedenen Korridore miteinander verbinden. Dadurch könnte man sich dann auf dem Gelände leichter orientieren und ebenso würde damit die Zusammengehörigkeit der einzelnen Korridore optisch noch einmal extra hervorgehoben werden.

Paletten sollen auf sehr unterschiedliche Weise auf dem Gelände verwendet werden

An bestimmten Orten auf dem Landesgartenschau-Gelände könnten nach Entwürfen des Architekten beispielsweise umgestaltete Paletten als Pflanzenkübel zum Einsatz kommen oder ebenso aufgestapelt zu Turmkonstruktionen und Baumhäusern. Nach Meinung Kuhlis könnten Holzpaletten ebenso zudem dort als Sitzbänke oder als Dekoration von Bühnen verwendet werden. Durch diese zahlreichen facettenreichen Einsatzmöglichkeiten, die über das gesamte Gelände der Landesgartenschau verteilt sein sollen, kann man schon eine sehr gute Vorahnung bekommen – was für eine originelle Landesgartenschau hier kreiert wird und unstrittig jeden Zuschauer erfreuen wird.  

In Paletten steckt viel verbogenes Potential – wie etwa die Ideen zur Landesgartenschau zeigen

  Durch die Ideenschau des für die Landesgartenschau zuständigen Architekturbüros wird passend zu dem Motto „Auf zu neuen Ufern“ wieder einmal überaus eindrucksvoll aufgezeigt, dass Paletten weit mehr sein können als „nur“ ein Ladungsträger. Es obliegt nämlich nur oft der Phantasie von kreativen Menschen, was man letztlich alles vor sich sehen kann – beim Anblick von Paletten. Daher darf man beispielsweise auch jetzt schon sehr gespannt sein, wie phantasievoll die Landschaftsarchitekten die konkrete Umsetzung der Paletten-Konstruktionen bei der Landesgartenschau 2013 in Gießen machen werden – und ob dadurch noch eine harmonischere Gesamtstruktur des gesamten Geländes entsteht.

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